Partnerschaft des Evangelischen Kirchenbezirks Böblingen und der Evangelische Kirche in Burkina Faso

Wir unterstützen die Partnerschaft des Evangelischen Kirchenbezirks Böblingen mit der Evangelischen Kirche in Burkina Faso durch regelmäßige Spenden.

Mehr Informationen über die Parterschaft ist hier zu finden.

Unsere Spende: Exotisches Gemüse für Burkina Faso!

Das klingt erst mal seltsam – exotisches Gemüse für die Bewohner eines afrikanischen Landes! Aber warum nicht, es sind moderne Zeiten. Schließlich genießen auch wir zur Abwechslung gerne mal Exotisches, ob es nun Bambussprossen oder Süßkartoffeln, Kiwis oder Mangos sind.

Was aber ist exotisch in Burkina Faso? Ganz einfach: Gurken und Zucchini.

Dieses Gemüse wird von einer Witwen-Kooperation angebaut, und nach einer anfänglichen Fremdel-Phase wird es auch gerne gekauft. Die EineWelt-Gruppe Waldenbuch unterstützt die Genossenschaft regelmäßig mit einer Spende.

Das Projekt „Pethuel“ in Burkina Faso gibt es seit 7 Jahren. Witwe sein bedeutet hier: Man ist allein auf sich gestellt, ohne staatliche Unterstützung. In der Regel sind auch Kinder zu versorgen. Früher war es üblich, dass eine Witwe den Bruder ihres verstorbenen Ehemannes heiratete und dadurch über die Großfamilie abgesichert war. Das ist aber inzwischen immer seltener der Fall, und so haben die Witwen sich zusammengeschlossen und bauen auf einer Fläche von etwa 1,5 ha allerlei Feldfrüchte an, die sie in der Umgebung verkaufen. Es sind etwa 300 Frauen aus mehreren Dörfern, die in dieses Projekt eingebunden sind.

So gibt es z.B. eine Getreidemühle, die das beliebte Gewürz Soumbala produziert, das sehr arbeitsintensiv hergestellt werden muss. Es handelt sich um eine Art Brühwürfel-Ersatz, der aber proteinreicher als Fertigwürze ist und regional aus Baumsamen erzeugt wird.

Auch auf Schweinemast haben sich die Frauen verlegt, nachdem es mit der Rindermast nicht wie erwartet geklappt hat.

Der Gemüseanbau ist aber auf jeden Fall der wichtigste Erwerbszweig. Auch Tomaten, Kürbisse, Karotten und Kraut werden gepflanzt und in der Umgebung verkauft.

Schon im Jahr 2019 hat unsere Spende dazu beigetragen, dass für den Transport zum Markt ein Fahrzeug angeschafft werden konnte.

Diesmal wird unsere Spende dazu verwendet, die Wasserversorgung zu optimieren: Wassermangel ist nämlich ein Problem, das jahreszeitlich bedingt immer wieder auftritt. Zum Beispiel sind dieses Jahr wegen Trockenheit die Wassermelonen nicht gut gewachsen, sodass sie unverkäuflich waren. Jetzt soll ein neues Wasserreservoir gebaut werden, das mit Solarpumpen Wasser aus einem gebohrten Brunnen holt und dieses an verschiedene kleinere Reservoirs verteilt. So kann eine größere Fläche bewirtschaftet werden, was höhere Ernteerträge ermöglicht und die finanzielle Lage der Witwen mit ihren Kindern verbessert.

Wenn auch Sie spenden möchten:

Stichwort „Witwenprojekt“, KSK IBAN: DE 40 6035 0130 0001 0089 08 BIC: BBKRDE6BXXX

Irme Dietz 

Ein Gemüsetransporter aus Altpapier?

Ja natürlich!

Und so haben wir’s gemacht:
Ihr habt uns Altpapier gebracht – wir haben’s organisiert, verstaut und gestapelt. Den Lohn dafür haben wir 2019 gespendet und die Witwen vom Witwenprojekt in Burkina Faso haben’s Tricycle davon gekauft
.

In diesem Rahmen haben wir das "Witwenprojekt" mit einer Spende gefördert. In dem hier angefügten Fotoalbum ist zu sehen, wie gut die Spende angekommen ist

Fotoalbum Witwenprojekt
copyright Karin Feiler
Burkina-Faso-Witwenprojekt.pdf
PDF-Dokument [2.5 MB]

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